Was versteht man unter einer dichten Brust?

Erstellt: 21.02.2017
Aktualisiert: 23.02.2017

Die Brustdichte kann anhand der Mammographie beurteilt werden. Sie beschreibt das Verhältnis von Drüsen- und Fettgewebe. In der Mammographie ist Drüsengewebe hell bzw. weiß und Fettgewebe dunkel bzw. schwarz. Je weißer das Mammographiebild ist, desto höher ist die Brustdichte. Ärzte gliedern die Brustdichte in vier Grade ein. Als extrem dichte Brust bzw. Dichtegrad 4 wird eine Mammographie beschrieben, die überwiegend weiße Flächen zeigt. Bei Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren ist eine extrem hohe Brustdichte selten. In einer aktuellen Studie aus dem Mammographiescreening betraf dies weniger als 7 % der Frauen.

Grundsätzlich wird die Brustdichte in die folgenden vier Stufen eingeteilt:

Stufe 1: Die Brust besteht überwiegend aus Fettgewebe. Die Brustdichte ist sehr niedrig.

Stufe 2: Die Brust enthält einen großen Anteil an Fettgewebe und vereinzelte Bereiche mit dichtem Drüsen- und Bindegewebe.

Stufe 3: Die Brust enthält mehr Drüsen- und Bindegewebe als Fettgewebe.

Stufe 4: Die Brust besteht fast vollständig aus Drüsen- und Bindegewebe. Die Brustdichte ist dadurch sehr hoch.

Die allermeisten Frauen haben nach den Wechseljahren eine Brustdichte der Stufe 2 oder 3. Weniger als 7 % der Frauen haben eine Brustdichte der Stufe 4.

 

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